„Spannungsfelder – Leben in Deutschland“
Mittwoch 20.05.2026, Beginn um 19 Uhr – Einlass ab 18 Uhr
Söhrer Forsthaus Forststraße 13, 31199 Diekholzen OT Söhre
In einer Zeit, in der die AfD zunehmend an Einfluss gewinnt und die Welt und besonders der Nahe Osten immer unsicherer werden, rückt die Frage in den Fokus: Wie gestaltet sich eigentlich das Leben von Juden und Muslimen in Deutschland?
Wie können Staat und Gesellschaft reagieren? Welche Wege gibt es, sich von Stereotypen zu befreien und die Perspektiven der anderen Seite differenziert zu betrachten?
Für Ahmad Mansour ist der Islam in Deutschland eine Konsequenz einer vielfältigen Gesellschaft, die weder zelebriert noch verteufelt werden sollte. Doch wir müssen genau hinsehen: Es gibt Islamisten, die bei uns politische wie wissenschaftliche Institutionen unterwandern und dabei vorgeben, sich für Integration einzusetzen. Der Islamismus-Experte zeigt die Versäumnisse der Politik und fordert von ihr, endlich zu handeln und entschieden für die Werte unserer Gesellschaft einzutreten. Seine Arbeit und seine Bücher sind ein engagiertes und mutiges Plädoyer für eine säkulare Zukunft.

Ahmad Mansour, geb. 1976, ist arabischer Israeli und Diplompsychologe. Seit 2004 arbeitet er in Deutschland für Projekte gegen den Extremismus und beschäftigt sich mit Projekten und Initiativen gegen Radikalisierung, Unterdrückung im Namen der Ehre und Antisemitismus in der muslimischen Gemeinschaft. Er war Mitglied in der Deutschen Islamkonferenz. Seit 2015 ist Mansour wissenschaftlicher Mitarbeiter im Zentrum für demokratische Kultur Berlin. 2014 wurde er mit dem Moses-Mendelssohn-Preis zur Förderung der Toleranz ausgezeichnet.
Foto: ©Heike Steinweg
Am Veranstaltungsort ist alles ebenerdig erreichbar. Ein barrierefreies WC gibt es ebenfalls.
Der Eintritt beträgt 18 Euro, ermäßigt 12 Euro.

