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Preisträger des Wettbewerbs 2014
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Grußwort von Jean-Claude Juncker

anlandung*

keine sprache war erhaben genug

um diesen moment zu fassen

keine weisheit groß genug

um ihn bis zum grund

zu durchdringen

kein schweigen still genug

all das ungesagte

zu besänftigen

kein schrei laut genug

es zu bezwingen

kein traum verträumt genug

mich ihm wieder

zu entreißen

* Man könnte auch sagen: die Beschreibung eines Gedichtes

Jo Köhler * Mensch bzw. Dichter * Lyrik 2016


 
 

Lyrikwettbewerb 2014 [X]

IV. Hildesheimer Lyrik-Wettbewerb 2014 "Was mir heilig ist"              

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Preisverleihung Kinder und Jugendliche

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Festakt zur Preisverleihung


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Ein Projekt des Forum-Literaturbüro e.V. in Kooperation mit dem Bistum Hildesheim einlässlich des 1200jährigen Domjubiläums

Ein halbes Jahr ist seit der Ausschreibung des neuen Hildesheimer Lyrikwettbewerbs vergangen und endlich sind die einfallsreichsten, berührendsten und bemerkenswertesten Gedichte gefunden.

Anlässlich des Domjubiläums wurde in enger Kooperation zwischen dem Forum Literaturbüro und dem Bistum Hildesheim das Thema „Was mir heilig ist“ gewählt. Das Thema sollte offen und vielschichtig sein und jedem Autor ermöglichen seine Individuellen Erfahrungen einzubringen – doch die kreative Vielfalt der tatsächlichen Einsendungen haben alle Erwartungen übertroffen.

Über 1200 lyrische Beiträge von deutschsprachigen Autoren aus aller Welt – Deutschland, Schweiz, Russland, Österreich, Frankreich, Italien, Norwegen, USA, Brasilien, Ungarn - sind bei uns eingegangen. Fast 79.000 Menschen haben die Webseite des Lyrik-Wettbewerbs aufgerufen und die Voting-Gedichte gelesen. Es ist ein Generationen- und Professionenübergreifender Wettbewerb, bei dem der jüngste Teilnehmer 6 Jahre jung und der Älteste 88 Jahre alt ist.

In den eingesandten Gedichten ließen sich einerseits die zarten, persönlichen Heiligtümer verlauten, sei es eine ruhige Minute in der Oase des eigenen Gartens, ein paar Stunden mit den Menschen, die einem nahe stehen oder eine glückliche Erinnerung aus einer anderen Zeit. Andererseits fanden sich auch die großen, allgemeingültigen, religiösen, ja auch tieftraurigen und ernsten Themen wieder. „Was mir heilig ist“ schien ein Motto zu sein, mit dessen Facetten wir uns, jeder auf seine eigene Weise, identifizieren können, das uns bewegt und sprechen lässt, jedoch lieferte jeder Autor und jedes Gedicht eine einzigartige Stimme dazu. Neben den Gedichten war auch die Motivation der Autoren zu erfahren, was sie antreibt oder zum Schreiben bringt.

Die prominente siebenköpfige Fachjury, der die anspruchsvolle Aufgabe der Auswertung des Wettbewerbs zufiel, bestand aus Dr. Olaf Kutzmutz (Bundesakademie für kulturelle Bildung Wolfenbüttel), Nora Steen (Pastorin Kloster Wülfinghausen), Nina Stoffers (Institut für Kulturpolitik Universität Hildesheim), Hartwig Kemmerer (ehemaliger Direktor der Volkshochschule Hildesheim), Michael Schönleber (Bischöfliches Gymnasium Josephinum), Christiane Becker (Autorin) und Jo Köhler (Dichter und Vorstand des Forum Literaturbüros). Im Vordergrund stand dabei das Prinzip der Komplementarität, also der ganz anderen und zugleich individuellen Perspektive, Lesart, Wahrnehmung und Leseerfahrung, welche bei der Bewertung eingeflossen sind.

Die 11 Hauptpreisträger des diesjährigen Lyrikwettbewerbs sind:

  • Angelica Seithe (69) aus Wettenberg mit „Den Schleier der Sonne“.
  • Ingeborg Brenne-Markner (64) aus Bonn mit „kein gedicht“.
  • Lara Mensen (18) aus Gronau mit „Neuer Reichtum“.
  • Raphaela Gentemann (50) aus Hildesheim mit „Auferstehung“.
  • Maja Loewe (36) aus Hannover mit „Heimat“.
  • Anna Diouf (27) aus Hannover mit „Sommertag“.
  • Uwe Müller (57) aus Wallenhorst mit „Deine Hände“.
  • Dagmar Scherf (72) aus Friedrichsdorf mit „Fränkischer Sommer“.
  • Sabine Aussenac (53) aus Gascogne in Frankreich mit „Ein Aprikosensommer wartet vor der Tür“.
  • Christa Issinger (51) aus Natz-Schabs in Italien mit „wortgestrickt“.
  • Ein Sonderpreis geht an Marlene Wieland (81) aus Hildesheim für ihr Gedicht „heimat“.

Alle Autoren, die für den Wettbewerb ein Gedicht eingesandt hatten, hatten gleichzeitig auch die Möglichkeit online auf der Webseite des Lyrikwettbewerbs für die eingereichten Gedichte abzustimmen und daraus ihre Lieblingsgedichte zu wählen.

Die fünf Online-Voting Gewinner sind:

  • Angelica Seithe (69) aus Wettenberg mit „Den Schleier der Sonne“.
  • Uwe Müller (57) aus Wallenhorst mit „Deine Hände“.
  • Dagmar Scherf (72) aus Friedrichsdorf mit „Fränkischer Sommer“.
  • Michael Starke (64) aus Bochum mit „augenblicke“.
  • Flora von Bistram (65) aus Hildesheim mit „Trauert nicht, wenn ich gehen muss.“

Doch es sollte nicht allein bei der Kürung und Bekanntgabe der Preisträger bleiben, denn was gibt es schöneres für (noch) unbekannte Autoren als veröffentlicht zu werden! Die preisgekürten Gedichte und alle Preisträger werden in einem Lyrikband veröffentlicht, welcher in unglaublicher zehntausendfacher Auflage in den Bussen des Hildesheimer Stadtverkehrs - bei täglich 50.000 Fahrgästen ein Riesenpublikum für zeitgenössische Lyrik - und im gesamten Bistum und an zahlreichen Orten der Stadt Hildesheim verteilt werden. So werden die Gedichte im gesamten Bistum Hildesheim zu lesen sein und große Aufmerksamkeit erzielen.

Jo Köhler
Vorstand Forum-Literaturbüro e.V.

Alle Informationen zu den Modalitäten erhalten Sie auf unserer Homepage:

lyrik-bestenliste.de

 

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